Seit 2003 finden jedes Jahr in Trondheim, Norwegens drittgrößte Stadt, ein Filmfestival statt, dass unter internationalen Filmemachern immer mehr an Bedeutung gewinnt: Das Kosmorama.
Ein Kosmorama nennt man eine Ausstellung verschiedener Panoramen. Meistens sind es Landschaften aus verschiedenen Regionen der Erde, die durch spezielle Linsen und ausgefeilte Beleuchtung einen beeindruckenden Realismus widerspiegeln. Dem Betrachter soll so das Gefühl vermittelt werden, er sei leibhaftig vor Ort.
Das Kosmorama in Trondheim wurde nach einem der größten heimischen Kinotheaters benannt, dessen Gründer Paul Kraüsslich zu einem der leidenschaftlichsten und produktivsten Pioniere in den Anfängen der Filmindustrie zählt.
In insgesamt 12 Kategorien vergibt das Filmfestival den so genannten Kanon Award für herausragende Leistungen an Schauspieler und Filmschaffende, die sich um den Norwegischen Film verdient gemacht haben. Aber auch der norwegische Filmnachwuchs steht im besonderen Fokus des Kosmorama. Junge Talente können vor Publikum und einer professionellen Jury ihre Filmideen vorstellen und haben die Chance, eine Förderung in Höhe von 100.000 Kronen (ca. 10.000 EUR) für die Realisierung ihrer Filmidee zu erhalten.
Auch Weltstars lassen sich des Öfteren während des Filmfestivals blicken. Liv Ullmann, bekannt aus Klassikern wie “Szenen einer Ehe” (1973) und “Von Angesicht zu Angesicht” (1976) und zwei Mal für den begehrten Oscar nominiert, die preisgekrönten Regisseure Peter Greenaway und John Sayles sowie der Oscarpreisträger Alexander Payne sind nur einige der vielen Prominente, die das wunderbare Trondheim mit seiner einzigartigen Architektur und seinem reichen Kulturangebot im Rahmen des Kosmorama bereits besuchten.
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